2021

Rückblicke 2021


20. September 2021 - Mitgliederversammlung Sängerbund


Am Montag, den 20. September 2021 fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Sängerbundes um 19:30 Uhr im Gasthaus "Goldner Hirsch" statt.

Anbei der Bericht zur Mitgliederversammlung.


1. Begrüßungslied des MGV

Aufgrund der weiter anhaltenden Conona-Pandemie und den vorgeschriebenen Vorsichtsmaßnahmen musste der MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V. leider auf das traditionelle Begrüßungslied verzichten.


2. Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden

Der 1. Vorsitzende Markus Sonnberger eröffnete die Versammlung. Das Abhalten der Mitgliederversammlung zum gewohnten Termin am Jahresanfang war aufgrund der einschlägigen Versammlungsverbote im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht möglich. Dann begrüßte er alle Anwesenden, insbesondere die Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl und die Gemeinderäte sowie die Ehrenmitglieder. Sodann stellte er fest, dass die Versammlung durch die fristgerechte Veröffentlichung des Termines und der Tagesordnung ordnungsgemäß einberufen wurde.


3. Gedenkminute für unsere Verstorbenen

Der 1. Vorsitzende Markus Sonnberger verlas die Namen der im Jahr 2020 verstorbenen Mitglieder des Sängerbundes, wozu sich die Anwesenden erhoben, um den Verstorbenen zu gedenken.


4. Bericht des Schriftführers

Sodann verlas der 1. Vorsitzende Markus Sonnberger in Vertretung für den entschuldigten Schriftführer Christian Busch das Protokoll der Mitgliederversammlung 2020 und den Tätigkeitsbericht des Jahres 2020.


5. Bericht der Rechner

Der Rechner Andreas Blichmann verlas die Kontostände des Sängerbundes zum 31.12.2020. Des Weiteren gab er einen Überblick über den Verlauf und die Ergebnisse des Zweckbetriebes im Haushaltsjahr 2020. Trotz der Pandemie war das finanzielle Ergebnis nicht unerfreulich, da den eingesparten Kosten durch die ausgefallenen Singstunden auch Zuschüsse des Landes sowie nennenswerte Spenden von der Volksbank Kurpfalz und der Netze BW gegenüberstanden.


6. Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüfer Dieter Pfahl und Peter Schäfer bescheinigten dem Rechner Andreas Blichmann für das Finanzjahr 2020 eine ordnungsmäßige und sorgfältigen Arbeit ohne Beanstandungen.


7. Bericht des 1. Vorsitzenden

Es folgte sein persönlicher Rückblick auf das sehr besondere Jahr 2020: Der Sängerbund blickt auf ein Jubiläumsjahr zurück, das keines war. Dabei hat es eigentlich gut angefangen: Die Mitgliederversammlung im Goldner Hirsch war mit über 50 Mitgliedern so gut besucht wie lange nicht mehr und alle waren voller Erwartung angesichts des kommenden 160-jährigen Jubiläums. Bis zum Frühjahr hatten sich auch genügend befreundete Vereine für das Freundschaftssingen angemeldet. Am 10. März 2020 war dann die letzte Singstunde und bis auf Weiteres waren alle Aktivitäten abgesagt bzw. verboten: kein Festbankett, keine Ehrungen, kein Freundschaftssingen, kein Gerümpelturnier, keine Kerwe, kein Konzert, kein Weihnachtsmarkt, keine Einkünfte. Auch die Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel fiel aus. Aber: Drei nennenswerte Aktionen gab es dann doch, nämlich die Jungsängerfreizeit auf dem Sändel, eine Singstunde im Schmiedacker und eine in der Halle. Alle waren sehr gut besucht und der Dank gilt denen, die das möglich gemacht haben. Das war dann auch schon das Positive – dann war wieder Lockdown. Gerne hätte der Sängerbund zusammen gefeiert – etliche runde Geburtstage, etc. – standen immerhin im Terminkalender. Ebenso wären die Sänger gerne im Vereinslokal Goldner Hirsch gehockt oder auf den einen oder anderen Ausflug unternommen, das lässt sich jedoch alles nachholen.

Nicht nachholen lässt sich krisenbedingt, dass einige Freunde auf dem letzten Weg nicht angemessen begleitet werden konnten, was den Verein und jeden Sänger natürlich schmerzt. Der Sängerbund hofft, dass noch in diesem Jahr eine gemeinsame Gedenkveranstaltung möglich ist.


8. Entlastung der Vorstandschaft

Die Entlastung der Vorstandschaft wurde durch die Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl beantragt, welche zuerst allen Anwesenden begrüßte. Per Handzeichen wurde die Entlastung durch die Mitgliederversammlung einstimmig gewährt. Die Bürgermeisterin nahm die Entlastung als Gelegenheit, um dem Verein für seine Arbeit zu danken. Sie verwies auf die vielen Zumutungen und Unwägbarkeiten der zurückliegenden Zeit, die alle Akteure, auch die Gemeinde, vor schwierige Aufgaben und Entscheidungen stellte. Hinzu kam vor kurzem noch der große Wasserschaden in der Halle, der zunächst auch die provisorischen Bemühungen der Vereine, ihr Vereinsleben aufrecht zu erhalten, bedrohte. Die Gemeinde konnte aber eine kurzfristige Lösung mit der Grundschule arrangieren. Heute, so sagte die Bürgermeisterin mit Freude, könne sie sogar mitteilen, dass eine Nutzung des Sängerheimes ab sofort wieder möglich sei, was von der Versammlung mit Applaus bedacht wurde.


9. Sängerehrungen

Der nächste Punkt betraf die Ehrungen verdienter Sänger. Der Vorstand des Sängerbundes hat beschlossen, zwei Mitglieder zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Es sind dies die beiden Alt-Vorsitzenden Rolf Pfahl und Axel Haarmann, die als 1. und 2. Vorsitzender über z.T. mehr als zwei Jahrzehnte die Geschicke des Vereines leiteten, sehr viel persönlichen Einsatz zeigten und Verantwortung übernahmen. Weiterhin sind sie als aktive Sänger dabei und mit Rat und Tat im Verein aktiv. Axel Haarmann ist Mitglied seit 1993 (1973 im Liederkranz Schönau) und war 2. Vorsitzender von 1998 bis 2018. Rolf Pfahl ist Mitglied seit 1972 und war 1. Vorsitzender von 1988 bis 1998, 2004 bis 2018. Für seine besonderen Verdienste erhielt Rolf Pfahl im Jahr 2015 auch die Landesehrennadel des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg anlässlich des Frühjahrskonzertes durch die Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl. Als Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit wurden den Geehrten bei der Mitgliederversammlung Urkunden überreicht.


10. Anträge aus der Mitgliederschaft

Anträge aus der Mitgliederschaft lagen nicht vor.


11. Verschiedenes

Vor der Beendigung der Versammlung wurde noch ein Ausblick auf die letzten drei Monate des Jahres gegeben:

So langsam und Stück für Stück scheint sich die Situation zu normalisieren. Der Sängerbund kann ins Sängerheim zurückkehren und der Verein hofft, auch wieder eine gewisse Planungssicherheit zu gewinnen. Bisher war es leider oftmals so, dass geplant wurde und wenige Tage später gab es neue Regeln oder irgendetwas „Wichtigeres“, was die Zeit raubte.

Dem Sängerbund wurde am 18. September 2021 in Neresheim von der Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen (Nicole Razavi, MdL) die Conradin-Kreutzer-Tafel überreicht. Das ist die höchste Auszeichnung in der Amateurmusik im Südwesten. Der aktive Sänger Johannes Beisel feiert am 23. Oktober seine kirchliche Hochzeit, bei welcher der MGV auch sehr gerne singen wird. Im November ist Volkstrauertag und Totensonntag, bei welcher der MGV die Anlässe nutzen möchte, um seinen Verstorbenen zu gedenken und wenn möglich die Angehörigen einzuladen. Die Durchführung des Weihnachtsmarktes ist im Moment noch unklar.

Weiterhin ist ein Ausflug für Pfingsten 2022 geplant und zwar ins Dreiländereck Böhmen-Sachsen-Bayern (Erzgebirge). Formal macht die Planung der Förderverein, Max Rehberger hierzu in Kürze erste Details vorlegen.

Die nächste, ordentliche Mitgliederversammlung wird – zum bisher gewohnten Datum – am Mittwoch, den 5. Januar 2022 mit Neuwahlen stattfinden.


12. Beendigung der Versammlung

Nachdem es keine weiteren Wortmeldungen gab, beendete der 1. Vorsitzende Markus Sonnberger die Versammlung.


13. Abschlusslied des MGV

Wie auch beim Begrüßungslied musste leider auf das Abschlusslied verzichtet werden.
































20. September 2021 - Mitgliederversammlung Förderverein


Am Montag, den 20. September 2021 fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins um 18:30 Uhr im Gasthaus "Goldner Hirsch" statt.

Anbei der Bericht zur Mitgliederversammlung.


1. Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden

Der 1. Vorsitzende Max Rehberger eröffnete die Versammlung und begrüßte die Anwesenden. Er stellte fest, dass die Versammlung ordnungsgemäß einberufen wurde. Danach verlas er die Tagesordnung.


2. Gedenkminute für unsere Verstorbenen

Max Rehberger verlas den Namen des verstorbenen Mitglieds und bat die Anwesenden sich zu einer Gedenkminute zu erheben.


3. Bericht des Schriftführers

In Vertretung für den entschuldigten Schriftführer Christian Busch verlas der 2. Vorsitzende Janis Beckenbach das Protokoll der Mitgliederversammlung 2020 und den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2020, welcher aufgrund der Corona-Pandemie ungewöhnlich kurz war.


4. Bericht der Rechner

Die Rechnerin Heike Steiert legte den Kassenstand zum 31.12.2020 dar und erläuterte die Hintergründe zum Haushaltsjahr 2020, welche zu der Veränderung im Vergleich zum Kassenstand vom 31.12.2019 führten.


5. Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüfer Peter Beckenbach und Frank Schork berichteten von einer ordnungsmäßigen, einwandfreien Kassenführung und dankten der Rechnerin Heike Steiert für ihre gewissenhafte sowie sorgfältige Buchführung.


6. Bericht des 1. Vorsitzenden

Der 1. Vorsitzende Max Rehberger ließ das Jahr 2020 Revue passieren.

Er führte aus, dass das Jahr 2020 ein Jahr war, welches wahrscheinlich keiner so schnell vergessen wird. Ein kleines Virus hatte das komplette Leben und den Alltag bestimmt. Dies ist darin zu sehen, dass in 2020 kaum Feste und Aktivitäten möglich waren, auch der beliebte Weihnachtsmarkt in Heiligkreuzsteinach musste ausfallen. Glücklicherweise hat sich in den letzten Monaten die Situation verbessert und der 1. Vorsitzende ist zuversichtlich, dass das auch so bleiben wird.

Ob ein Weihnachtsmarkt in 2021 stattfinden wird, ist noch nicht abschließend festgelegt. Sollte dieser stattfinden, wird der Förderverein jedoch auf alle Fälle mit seinem Stand an bekannter Stelle mit der berühmten Kartoffelsuppe bereitstehen


7. Entlastung der Vorstandschaft

Die Entlastung der Vorstandschaft wurde durch Markus Sonnberger beantragt, welcher gleichzeitig dem Förderverein und dessen Vorstandschaft für deren Arbeit dankte. Per Handzeichen wurde die Entlastung einstimmig durch die Mitgliederversammlung gewährt.


8. Anträge aus der Mitgliederschaft

Aus der Mitgliederschaft sind keine Anträge eingegangen.


9. Verschiedenes

Weitere Anmerkungen aus der Mitgliederschaft gab es keine.


10. Beendigung der Versammlung

Der 1. Vorsitzende Max Rehberger bedankte sich für die Unterstützung bei der Mitvorstandschaft und hofft, dass sich die allgemeine Situationslage weiter beruhigt. Im Anschluss beendete er die Versammlung.




18. September 2021 - Verleihung der Conradin-Kreutzer-Tafel


Der MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V. wollte im Jahr 2020 bekanntlich sein 160-jähriges Jubiläum feiern, was jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war.

Jubiläen sind aber immer auch Anlass für Ehrungen und für Vereine, die seit mindestens 150 Jahren ihren ehrenamtlichen, kulturellen Aufgaben nachgehen, hat sich das Land Baden-Württemberg etwas Besonderes einfallen lassen. Im Rahmen des Landesmusikfestivals werden diese Vereine seitens des Landes Baden-Württemberg mit der Conradin-Kreutzer-Tafel ausgezeichnet.

Nach mehrmaliger Verschiebung konnte am 18.09.2021 endlich die Ehrung stattfinden und der Sängerbund wurde zur Verleihung zum Landesmusikfestival nach Neresheim geladen. Aufgrund der weiterhin gültigen Corona-Vorsichtsmaßnahmen konnten hierzu leider nur zwei Vertreter des Vereins kommen, da auch weitere Gruppierungen zur Verleihung kamen.

Da Neresheim nicht gerade vor der Haustür liegt – es liegt im Ostalbkreis bei Aalen im so genannten Härtsfeld – hieß es für unsere Vertreter, Markus und Jan Sonnberger, an diesem Tag früh aufstehen. Der Kernort ist nicht mal so viel größer wie Heiligkreuzsteinach, wird aber überragt von einer durchaus ansehnlichen Benediktiner-Abtei - wieder was gelernt! Ein attraktives Ausflugsziel wäre das allemal. Angekommen, nahm die kleine Delagation in der Mehrzweckhalle Platz: natürlich mit Maske. Zum Essen und zum Trinken gab es nichts, dafür Reden der lokalen und überregionalen Honoratioren.

Während der Veranstaltung war auch einiges zum Namensgeber der Auszeichnung zu erfahren. Conradin Kreutzer war Komponist und Hofkapellmeister aus Meßkirch im Landkreis Sigmaringen, dessen musikalische Karriere in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lag. Geografisch war sein musikalisches Wirken vor allem in Wien angesiedelt, aber auch in einer Reihe anderer, vor allem süddeutscher Städte. Er schuf neben Opern auch viele Chöre für den Männergesang, zum Beispiel des „Schäfers Sonntagslied“ (auch bekannt unter „Das ist der Tag des Herrn“).

Auch anderes Interessantes war zu erfahren. Wer wusste etwa, dass die „Chormusik in deutschen Amateurchören“ zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit gehört und auf der deutschen UNESCO-Liste steht (neben 136 anderen Kulturformen, wie „Pfälzerwaldhütten-Kultur“, „Buchbinderhandwerk“ und „Deutscher Brotkultur“)?

Der Höhepunkt war dann aber die Überreichung von Tafel und Urkunde durch die Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen, Nicole Ravazi (MdL). Da die Verleihung 2020 ausfiel, wurden in diesem Jahr (2021) 37 Musikvereine (Chöre, Blasmusikvereine, etc.) geehrt. Aus unserem (Badischen) Chorverband u.a. auch der Singverein Laudenbach und der Liederkranz Dielbach.

 

Eine Pressemitteilung des Ministeriums mit weiteren Informationen findet sich unter folgendem Link:

https://mlw.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/ministerin-razavi-ehrt-37-vereine-der-amateurmusik-mit-conradin-kreutzer-tafel/
































September 2021 - Spende von der Netze BW


Seit einiger Zeit führt die Netze BW die Aktion durch, dass die Zählerstände online durchgegeben werden können und das ersparte Porto jeder ungenutzten Zählerkarte gemeinnützigen Einrichtungen gespendet wird.

In den vergangenen beiden Jahren kamen dadurch in Heiligkreuzsteinach 1.067,25 EUR zusammen. Von diesem Betrag gingen 625,20 EUR zu gleichen Teilen an den LandFrauenverein Heiligkreuzsteinach und den Heiligkreuzsteinacher Tennisverein 1980 e.V. sowie 442,05 EUR an den MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V.

Dem MGV wollte die Netze BW die Spende bereits im letzten Jahr – passend zum 160-jährigen Jubiläum – überreichen, aufgrund der Corona-Pandemie war dies leider nicht möglich.

„Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und ein Treffen verhindert“, so Kommunalberater Andreas Stampfer. Auch wenn der MGV das Geld längst erhalten hat, wurde die symbolische Scheckübergabe jetzt in einem gemeinsamen Termin mit dem diesjährigen Spendenempfänger nachgeholt. „Schließlich geht es mit der Aktion auch darum, ehrenamtliches Engagement zu würdigen und ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.“

Die Vereinsvertreter, Stefanie Redlow (1. Vorsitzende vom LandfrauenVerein Heiligkreuzsteinach), David Herbig (1. Vorsitzender Heiligkreuzsteinacher Tennisverein 1980 e.V.) und Markus Sonnberger (1. Vorsitzender MGV Sängerbund 1860 Heiligkreuzsteinach e.V.) dankten Herrn Stampfer als Vertreter der Netze BW über die Spenden, auch Bürgermeisterin Sieglinde Pfahl lobte die Idee der Netze BW und dankte gleichzeitig allen teilnehmenden Haushalten in der Gemeinde, da ohne deren Mithilfe diese Beträge überhaupt nicht zustande kommen würden.